Eine Tragödie erschüttert die Region: Eine Lehrerin wird auf der Autobahn A9 brutal erschossen. Der Fall nimmt immer bedrohlichere Züge an, da der Hauptverdächtige ein ehemaliger Freund der Verstorbenen ist. Der Vorfall zieht nicht nur Mitleid auf sich, sondern wirft auch komplexe Fragen auf, die nun vor Gericht behandelt werden müssen.
In Potsdam betritt Benjamin K. (42) das Landgericht, wobei seine zittrige Hand an die schreckliche Tat erinnert, die ihm vorgeworfen wird. Laut Anklage hat er im Auftrag seines alten Schulkameraden Björn R. (42) gehandelt. Das Opfer, Carolin G., war nicht nur eine geliebte Lehrerin, sondern auch die Mutter seines vierjährigen Sohnes. Die Staatsanwaltschaft nennt einen eskalierten Sorgerechtskonflikt als mögliches Motiv.
Am Montag startete der Prozess, doch die Angeklagten bestreiten vehement ihre Schuld. Björn R. beteuert: „Ich hatte mit Carolin G.s Tod nichts zu tun. Ich könnte meinem Sohn niemals seine Mutter wegnehmen.“ Benjamin K. hingegen behauptet, er sei zur Tatzeit geschlafen und habe keine Erinnerung an das Geschehene. Diese Aussagen stehen jedoch im Widerspruch zu den Beweisen.